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Die Luft riecht nach Pferden, Feuer und Staub
und Luxus ist`s für mich, auch wenn`s keiner glaubt!
Genau dieses Feeling in mir zu spüren
und dabei ein Stückchen vom Himmel berühren.
Im Winter in den kalten Tagen,
ist die Sehnsucht kaum zu ertragen.
Dann träum` ich davon mit dem Adler zu ziehen,
über die Steppe vorm Alltag zu fliehen.
Und ich höre indianische Klänge;
vergessen sind Sorgen, Ängste und Zwänge!
Jetzt sind die Gedanken vogelfrei -
und laufe ich auch Gefahr dabei,
dass die Phantasie erwacht
und in mir die Sehnsucht neu entfacht:
mit dem Präriewind hoch zu fliegen
oder einen indianischen Namen zu kriegen.
Und dann ist es endlich soweit,
sie ist vorbei die Wartezeit!
Nun kann ich wieder am Bühnenrand stehen
und in eure Gesichter sehen.
Und darf ich dann der Aufführung lauschen –
würd` ich mit keinem König tauschen!
Wenn ich zum Schluss auf`s Ensemble schau,
dann weiß ich eines ganz genau:
ich verzichte für kein Geld der Welt
auf Indianersommer in Weitensfeld!!!
2005 von
Brigitte Schneider
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